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Vätternrundan

Europa

Wenn man sich die Europakarte genau anschaut und noch genauer Schweden, kann man einen See sehen ...

Vätternsee

... also dieser See in Schweden heißt Vättern und ist ein "Soda" See. Also weil der so da ist, 😉 ... kann man ja auch drum herum radeln.

Am Start in Motala ...

... jetzt ist es schon ein paar Tage her. Am Sonnabend (14.06.25) klingelte um 2:00 Uhr nachts das Smartphone. Die Räder hatten wir am Vorabend präpariert mit Getränkeflaschen und Kohlenhydraten. Sie warteten auf uns im TriMa und scharrten mit den Rädern. In Motala (Schweden) reihten wir uns am Start ein und um 4:26 Uhr gab es kein Halten mehr. Naja, bis 500m weiter ein Jüngling am Handy spielend den anderen aus der Contenance brachte und dieser dann stürzte, was wiederum Gina zu Fall brachte. Mir war es zu früh zum hinlegen. Gina bekam ein paar Schrammen, das Vorderrad auch und Gina mußte nach der bewältigten Aufregung vor dem Start nun erst einmal einen Selfcheck durchführen. Wach war sie jetzt jedenfalls endgültig. Wir starteten nun also im zweiten Anlauf zur Fahrt um den Vätternsee. Diese Strecke hatte mehrere Verpflegungpunkte und reichlich Hügel, welche nicht nur bergab gingen. (Aber der Teil machte mir durchaus Spaß. Einige Male scherte ich aus, kurbelte an anderen vorbei den Berg hoch und diesen mit Tempo, teilweise 62 km/h, wieder runter. Wann hat man schon mal die Gelegenheit dazu). 
315km war die Strecke lang. Mental stellten wir uns darauf ein, indem wir nur die jeweils nächste Verpflegungsstation ins Auge fassten und dann die ersten 100km, das erste Drittel der Strecke, die dann irgendwann abzählbar und schrumpfende Anzahl Verpflegungspunkte feierten. Mit Grausen sahen wir allerdings auch auf einem Höhenprofil auf einer Karte die jeweiligen Hügel vor uns. Die Handgelenke taten inzwischen weh, wußten nicht mehr, wie sie den Lenker halten sollten, erholten sich aber immer etwas bei den Stopps. Der Sattel fühlte sich auch zusehens unbequemer an. Auf den letzten beiden Etappen kam die Wettkämpferin in Gina durch und sie gab Gas. Das Ziel in Motala kam immer näher und dort fuhren wir schließlich, zufrieden mit uns, zusammen ein. 

Für die Statistik: 13:45 Stunden reine Fahrtzeit. Knapp 16 Stunden incl Pausen. 315 km und 1800 Höhenmeter (lt. Garmin)

 

 

Im Sommer geht die Sonne in Schweden vor dem aufwachen auf ...

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... über 60, aber wir gehören noch lange nicht zum alten Eisen.

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... schön ist es in Schweden

Schön ist es in Schweden und gemeinsam sind wir stark.